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proALPHA wird mit Software-Cluster weiterhin gefördert

Spitzencluster-Jury gibt grünes Licht für die nächste Förderphase

29.08.2012

Der Software-Cluster weiß weiter zu überzeugen: Die internationale Jury des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung empfiehlt die Freigabe für die zweite Förderphase. Damit können die Partner aus der Region rund um Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf die begonnenen Projekte zur Schaffung der Grundlagen der Unternehmenssoftware der Zukunft fortsetzen und den deutschen Software-Cluster dauerhaft in der internationalen Spitzengruppe etablieren. Dem Strategieboard des Software-Clusters gehört auch Werner Ernst, technischer Vorstand der proALPHA Software AG aus Weilerbach, an.

Logo Software-Cluster

In der Jury-Sitzung in Berlin am 2. Juli 2012 unter Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Barner (Boehringer Ingelheim GmbH) wurden die Ergebnisse und Strukturen einer Prüfung unterzogen, die das Resultat der ersten zwei Jahre Förderung des Software-Clusters im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung sind. Der Jury standen gleich drei prominente Vertreter des Software-Clusters Rede und Antwort: Clustersprecher Prof. Dr. Lutz Heuser, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, sowie Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI). Jetzt teilte der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Software-Cluster-Geschäftsstelle mit, dass die nächste Förderphase des Software-Clusters freigegeben wird. Damit steht von den 40 Millionen Euro Gesamtförderung im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs nun auch das letzte Drittel zur Verfügung.

Die Förderung im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs hat in den ersten zwei Jahren bereits zu einer Reihe von greifbaren Resultaten geführt. Durch die Zusammenarbeit von großen und kleinen Unternehmen sowie der Wissenschaft in der Region sind zahlreiche neue dauerhafte Kooperationen und Projekte entstanden, zudem sind im Bereich der wissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Unternehmenssoftware von morgen bedeutende Fortschritte erzielt worden, messbar in den Publikationen und Patentanmeldungen des Software-Clusters. Für die Qualifikation von Fach- und Führungskräften wurde ein berufsbegleitender Zertifikatslehrgang "Emergente Software" eingerichtet, ebenso kooperieren die Partner bei Zusatzzertifikaten in bestehenden Masterstudiengängen der Universitäten und beim Ausbau von Spitzenqualifikationen, wie beispielsweise im Bereich IT-Sicherheit. Die Cluster-Akteure haben zudem ihre Ressourcen für das internationale Cluster-Marketing gebündelt, um eine gemeinsame Marke zu etablieren, die für deutsche Qualität im Bereich Unternehmenssoftware steht. Der Software-Cluster hat so etwa dauerhafte Beziehungen zu Partner-Clustern in Südafrika, Brasilien, Korea oder China etablieren können. Gleichzeitig wirkt der Software-Cluster in die Region hinein: Über 150 Firmen haben sich seit Anfang 2012 als "Partner im Software-Cluster" registriert.

Zitate:

Prof. Dr. Lutz Heuser, Clustersprecher:

"Die Empfehlung der unabhängigen Jury ist eine Bestätigung der im Software-Cluster in den letzten zwei Jahren erzielten Erfolge und Fortschritte. Durch eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sind wir unserem Ziel, die Grundlagen für die Unternehmenssoftware von morgen zu schaffen, bereits einen großen Schritt näher gekommen. Ich bin mir gewiss, dass der Software-Cluster dem Vertrauen gerecht werden kann, dass die Jury in uns legt, und wir den Industrie-Standort Deutschland im Software-Sektor dauerhaft stärken können."

Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG:

"Wir haben enorme Fortschritte gemacht, den Software-Cluster als wichtige Kraft in der Industriepolitik weiter zu stärken. Software gilt schon heute als Wachstums- und Beschäftigungsmotor der deutschen Wirtschaft. Die uns entgegengebrachte Anerkennung unserer Softwarekompetenz hilft uns, unsere Initiativen auch international voranzutreiben."

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung DFKI:

"Mit der wechselseitigen wissenschaftlichen Verstärkung unseres Spitzenclusters durch unser europäisches Eliteinstitut EIT ICT Labs und die Doktoranden-Projekte im Software Campus des BMBF ist in unserer Clusterregion ein weltweit führendes Forschungsnetzwerk im Bereich der Unternehmenssoftware der nächsten Generation entstanden."


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